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    Mit den richtigen Präsentationsmitteln die Aufmerksamkeit der Zuhörer halten

    "Man kann über alles reden - nur nicht über eine Viertelstunde". IT-gestützte Folienvorträge in Reinform ermüden die Zuhörer im Zeitalter der Informationsfluten ebenso wie monotone verbale Frontalvorträge. Insbesondere, wenn die inhaltliche Tiefe der Thematik mehr als ein Viertelstündchen Aufmerksamkeit im Plenum erfordert, handelt der Referent vorausschauend, wenn er im Vorfeld ebenso viel Sorgfalt auf die Wahl unterstützender Präsentationshilfen wie beispielsweise Flipchart, Whiteboard oder Schauwand legt wie auf den intellektuellen Gehalt und die Botschaft(en) seines Vortrages.

    Präsentationshilfen unterstützen zielgruppenorientierte Thematik und die rhetorische Persönlichkeit des Referenten

    Übertreibung veranschaulicht: Es ist sinnig, originell und einprägsam, wenn ein Grafik-Designer eine klassische Schiefertafel und Schulkreide zur Hilfe nimmt, um seinen Auftraggeber von der Wirkung der für eine Werbekampagne ausgewählten Schrifttypen,-farben- und -größen zu überzeugen. Anders, wenn der Controller eines mittelständischen Unternehmens verdichtete Zahlenkolonnen unter nimmermüdem Wischen von links nach rechts und von unten nach oben über das Medium Schiefertafel präsentieren würde: Eine Darbietung mit "fossilen" Hilfsmitteln für diese Thematik würde ernsthafte Zweifel an der fachlichen Kompetenz des Referenten aufkommen lassen - konkret stände die Frage im Raum: Setzt der Experte für das betriebliche Rechnungswesen zumindest für sein Tagesgeschäft Software wie Excel oder andere "State-of-the-art"-Lösungen ein?

    Präsentationshilfsmittel im Büro

    Für die Auswahl der "richtigen" Präsentationsmittel ist es zudem wichtig, dass der Referent seine individuellen rhetorischen Fähigkeiten gut einschätzen kann. Ist er ein "guter Entertainer", so präsentiert er für das Plenum "in Echtzeit" sichtbar nur Stichpunkte, die nachhaltig in Erinnerung bleiben sollen. Bei guter Handschrift eignen sich zu diesem Zweck Whiteboards (s. Bild rechts; Bildquelle: Kaiser Kraft) oder Flipcharts. Alternativ werden Stichpunkte und Thesen in gedruckter Form aufbereitet, mittels PC und Beamer präsentiert. Fällt dem Referenten das "Multi-Tasking ", hier: schreiben, referieren und gleichzeitig auf Einwände des Plenums zu reagieren (noch) schwer, so helfen unauffällige Karteikarten oder Notizzettel dabei, den "roten Faden" zu halten.

    Wechsel der didaktischen Hilfsmittel - ein alter Lehrertrick

    Menschen erfassen Informationen unterschiedlich: Während die Mehrzahl besonders auf visuelle Reize in Form von Bildern anspricht, kann eine Minderheit sich Zahlen und Fakten am besten in schriftlicher Darbietung als Tabelle oder Diagramm merken. Um eine möglichst große Breitenwirkung zu erzielen, macht es Sinn, in einem Vortrag parallel unterschiedliche Präsentationsmittel einzusetzen.

    Unterschiedliche Hilfsmittel unterstützen dabei, dass die Botschaft einer inhaltlich zeitintensiv vorbereiteten Veranstaltung nicht ins Leere läuft. Zeitgemäße Präsentationsmittel erleichtern die Arbeit des Referenten und schaffen gute Voraussetzungen dafür, dass der Vortrag bei den Zuhörern nachhaltig in Erinnerung bleibt.